Untreue

Gerade in der heutigen Zeit ist Fremdgehen in Beziehungen ein immer größeres Problem. Internetportale wie Facebook oder auch Friendscout und selbstverständlich sämtliche anderen sozialen Netzwerke, haben die Kontaktaufnahme mit Fremden denkbar einfach gemacht. Sie machen es potentiellen Fremdgehern leicht, Liebschaften zu finden und einen Seitensprung schnell und einfach zu organisieren. Laut einer Studie spielt die heimliche Partnersuche über soziale Netzwerke bereits bei jeder vierten Scheidung in Deutschland eine entscheidende Rolle. Bei einer Umfrage durch das Partnerschaftsinstitut Elite stellte sich heraus, dass fast 80 Prozent aller Männer fremdgehen. Jeder, der mit dem Problem des Fremdgehens konfrontiert ist, sei es durch Indizien oder auch durch einen Tipp Dritter, ist in der Regel mit dieser Nachricht völlig überfordert. Schwierig ist vor allem, dass eine unbegründete Verdächtigung schlimme Folgen für die Beziehung haben kann.

Eine unauffällige Beobachtung auf eigene Faust durchzuführen, ist in der Regel Privatpersonen nicht angeraten, denn zum einen verfügen sie nicht über die Kennnisse unauffälliger Beobachtungstechniken und zudem besteht Gefahr, entlarvt zu werden. Aus diesem Grund ist es gerade in diesen Fällen angebracht, sich an eine Detektei zu wenden. Eine Observation von Fremdgehern sollte definitiv den Profis überlassen werden. Die Detektei wird einen auf die Observation von Fremdgehern geschulten Ermittler stellen, der nicht nur versiert in Beobachtungstechniken ist, sondern zudem über die für eine effektive Observierung nötigen technischen Geräte verfügt.

In einem ersten Beratungsgespräch wir sich der Ermittler über die Situation, den Tagesablauf der zu observierenden Person und andere wichtige Einzelheiten erkundigen. Darauffolgend wird eine Strategie erstellt, wie der vermeintliche Fremdgeher überführt werden kann. Die Observation von Fremdgehern wird sich in der Regel über mehrere Tage erstrecken. Sämtliche beobachtete Einzelheiten werden hierbei nicht nur schriftlich fixiert, sondern auch durch Bildmaterial belegt werden.

Ein Fremdgeher kann auf diese Weise eindeutig überführt werden. Der Auftraggeber erhält Gewissheit und kann entsprechend handeln. Im Falle der Unschuld, wird die Zielperson niemals erfahren, dass sie beobachtet wurde.

Die Observation von Fremdgehern und deren Überführung anhand stichhaltiger Beweise findet zunehmend auch bei Scheidungsprozessen Verwendung. So wurde z.B. laut dem Urteil des OLG Zweibrücken vom 7.11.2008 einer Ehefrau ihr Anspruch auf Trennungsunterhalt versagt, nachdem bewiesen war, dass die Ehe aufgrund eines Seitensprungs gescheitert war. Auch beim Umgehen des Trennungsjahres bei einer Scheidung, kann der Beweis des Fremdgehens eine wesentliche Rolle spielen.